Abfindungsrechner

Mit unserem Abfindungsrechner können Sie berechnen, wie hoch Ihre Abfindung im Regelfall ausfallen kann. Sie erfahren, ob Sie einen Anspruch auf Abfindung haben und wie Sie die bestmögliche Abfindung erhalten können.

Berechnen Sie die Höhe Ihrer möglichen Abfindung

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Ihre mögliche Abfindung

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Ob Sie eine Abfindung erzielen können, ist von verschiedenen Kriterien abhängig.

Mit dem Abfindungsrechner können Sie Ihre durchschnittliche
mögliche Abfindungshöhe berechnen

Wie hoch eine Abfindung ausfällt, ist grundsätzlich nicht gesetzlich geregelt, kann aber anhand unseres Abfindungsrechners für viele Fälle vorhergesagt werden. Die Höhe der Abfindung hängt maßgeblich vom Verhandlungsgeschick der einzelnen Parteien ab. Auch spielt es eine Rolle, ob die ausgesprochene Kündigung rechtlich angreifbar ist. Generell gilt: Jedes Arbeitsverhältnis ist einzigartig.

 

Bedenken Sie, dass durch Fachkenntnis und Verhandlungsgeschick eines Experten oft eine 1,5 bis 2 -mal höhere Abfindung für Sie erzielt werden kann. Mit dem Abfindungsrechner erhalten Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt für eine angemessene Abfindungshöhe.

Mit dem Abfindungsrechner können Sie Ihre durchschnittliche
mögliche Abfindungshöhe berechnen

Wie hoch eine Abfindung ausfällt, ist grundsätzlich nicht gesetzlich geregelt, kann aber anhand unseres Abfindungsrechners für viele Fälle vorhergesagt werden. Die Höhe der Abfindung hängt maßgeblich vom Verhandlungsgeschick der einzelnen Parteien ab. Auch spielt es eine Rolle, ob die ausgesprochene Kündigung rechtlich angreifbar ist. Generell gilt: Jedes Arbeitsverhältnis ist einzigartig.

 

Bedenken Sie, dass durch Fachkenntnis und Verhandlungsgeschick eines Experten oft eine 1,5 bis 2 -mal höhere Abfindung für Sie erzielt werden kann. Mit dem Abfindungsrechner erhalten Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt für eine angemessene Abfindungshöhe.

Abfindungsrechner 2021

Berechnungsgrundlage für den Abfindungsrechner:

Als Berechnungsgrundlage für unseren Abfindungsrechner haben wir aktuelle arbeitsrechtliche Gerichtsentscheidungen und Vergleiche aus der Vergangenheit zugrunde gelegt. Diese gesammelten Daten bieten die Bewertungsgrundlage für unseren Abfindungsrechner, um Ihnen eine fundierte Einschätzung zur möglichen Höhe Ihrer Abfindung geben zu können.

Zugrundeliegende Formel für den Abfindungsrechner:

Die zu erwartende Abfindung ergibt sich üblicherweise aus der durchschnittlichen Höhe Ihres Bruttomonatsgehalts und der Beschäftigungsdauer in ihrem Unternehmen. Mit folgender Formel wird in der Regel die Höhe der Abfindung berechnet:

0,5 x Bruttomonatslohn x Anzahl der Beschäftigungsjahre

Wissenswertes zum Abfindungsrechner:

Es wird von einer Abfindung gesprochen, wenn eine Ausgleichszahlung bzw. Entschädigung an den Arbeitnehmer geleistet wird. Dies geschieht in der Regel aufgrund einer Kündigung und dem damit verbundenem Verlust des Arbeitsplatzes und des Einkommens. Der Abfindungsrechner berechnet Ihnen die durchschnittliche Höhe der zu erwartenden Abfindung anhand Ihres Bruttomonatslohns und der Zeit, die Sie im Unternehmen verbracht haben.

Wir haben diesen Abfindungsrechner als kostenlose Serviceleistung entwickelt, um Ihnen einen möglichst genauen Anhaltspunkt zu geben, wie hoch eine Abfindung in Ihrer individuellen Situation ausfallen kann. Hierbei ist zu beachten, dass darüber hinaus jeder Fall anhand verschiedener Kriterien, bewertet werden muss.

Tatsächlich kann die verhandelte Abfindung durchaus niedriger oder höher ausfallen als von unserem Abfindungsrechner vorausgesagt. Dies hängt letztlich vom Verhandlungsgeschick vor Gericht und den Umständen des Einzelfalls ab. Unserer Erfahrung nach wurden die besten Ergebnisse mit Unterstützung eines Anwalts, der Experte für Arbeitsrecht ist, erzielt.

Gibt es überhaupt einen Anspruch auf eine Abfindung?

Es wird oft davon ausgegangen, dass ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung nach einer Kündigung besteht. Das deutsche Arbeitsrecht sieht einen solchen Anspruch im Regelfall nicht vor. Die Ausnahme bildet der Abfindungsanspruch bei einer betriebsbedingten Kündigung oder aufgrund einer entsprechenden Regelung im Sozialplan, im Tarifvertrag oder einer individuellen Vereinbarung.

Abfindungsrechner deutsch 2021

Abfindung durch einen Vergleich erhalten

Auch wenn ein rechtlicher Anspruch nicht besteht, können Arbeitnehmer eine Abfindung erhalten. Die Abfindung ist dabei das Ergebnis eines Kompromisses. Vielfach hat der Arbeitgeber keine geeigneten Kündigungsgründe und möchte dennoch das Arbeitsverhältnis beenden. Damit die Kündigung wirksam bleibt bzw. wird, kann der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Abfindung anbieten.

In einem Kündigungsschutzprozess muss der Arbeitgeber beweisen, dass die Kündigung gerechtfertigt ist. Dabei spielen beim Kündigungsschutz viele Faktoren eine Rolle. Bei Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitern muss besonders sorgfältig ausgewählt werden, welchem Arbeitnehmer eine Kündigung ausgehändigt wird. Diese sogenannte Sozialauswahl muss vor Gericht nachgewiesen und begründet werden. Wurde die Sozialauswahl nicht korrekt durchgeführt oder kann eine Entscheidung nicht ordentlich begründet werden, ist die Kündigung unwirksam und das Arbeitsverhältnis nicht beendet.

Der Beweis einer korrekten Sozialauswahl ist meist sehr aufwendig und kostenintensiv. Häufig ist die Erbringung dieses Beweises nicht möglich. Daher muss der Arbeitgeber einen Weg finden den Arbeitnehmer zu motivieren die Kündigung zu akzeptieren, da der Arbeitnehmer bei einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht oftmals Recht bekommt und somit der Prozess für den Arbeitgeber häufig verloren ist. Um den Arbeitnehmer zu überzeugen eine Kündigung zu akzeptieren, wird ihm oftmals eine finanzielle Entschädigung in Form einer Abfindung angeboten.

Die Kündigungsschutzklage und ihre Bedeutung für die Abfindung

Leider bieten die meisten Arbeitgeber eine Abfindung im Zuge einer Kündigung oft nicht von selbst an. Gegen die Kündigung muss mit Hilfe einer Kündigungsschutzklage vorgegangen werden. Die Kündigungsschutzklage muss dabei immer bei einem Arbeitsgericht eingereicht werden. Ohne eine Klage gegen die Kündigung wird diese automatisch drei Wochen nach deren Erhalt wirksam (§§ 4 und 7 KSchG), unabhängig ob sie gerechtfertigt war oder nicht.

Das bedeutet nicht zwingend, dass es zu einem Urteil kommt.

Bevor die Klage durch einen Richter entschieden wird, gibt es die Möglichkeit, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen. Die Einigung (sogenannter gerichtlicher Vergleich) wird in 95 % der Fälle geschlossen und umfasst in den meisten Fällen eine Abfindung. Der Vergleich will gut verhandelt sein, da er alle möglichen Ansprüche des Arbeitnehmers umfassen kann. 

Das gilt besonders für die Abfindung und deren Höhe. Der vom Abfindungsrechner ermittelte Betrag ist derjenige den Anwälte in den allermeisten Fällen für Sie verhandeln können. Abhängig von der individuellen Situation kann dieser Betrag auch viel höher ausfallen. Dieser Betrag muss verhandelt werden.

Diese Bestandteile Ihres Gehalts müssen bei der Berechnung der Abfindung berücksichtigt werden

Die Abfindung berechnet sich aus dem durchschnittlichen Bruttomonatsgehalt, welches Sie über die Dauer Ihrer Tätigkeit bei einem Unternehmen verdient haben und der Unternehmenszugehörigkeit. Bei einer Unternehmenszugehörigkeit von mehr als 6 Monaten wird auf ein komplettes Dienstjahr aufgerundet. Hierzu zählen alle Zeiträume, in denen Sie bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt waren, auch die Elternzeit.

Beispiel: Sie arbeiten seit 7 Jahren und 8 Monaten in Ihrem Unternehmen. In diesem Fall wird für die Berechnung der Wert 8 Jahre in den Abfindungsrechner eingegeben.

Bezüglich Ihres Bruttomonatsgehaltes wird versucht werden, dieses auf ein Grundgehalt zu beschränken, um Ihre Abfindung möglichst niedrig zu berechnen. Es besteht jedoch kein Problem, alle Gehaltsbestandteile in diese Zahl zu integrieren und somit eine möglichst hohe Summe in den Abfindungsrechner einzugeben.

Bestandteile des Bruttomonatsgehaltes für den Abfindungsrechner sind:

  1. Festgehalt: Das Festgehalt ist der Bestandteil Ihres Gehaltes, den Sie regelmäßig jeden Monat von Ihrem Arbeitgeber brutto erhalten. Dieser Betrag ist in der Höhe nicht variabel.

 

  1. Prämienzahlungen: Eine Prämie ist in der Regel an Ihre Zielvorgabe gekoppelt und wird ausgezahlt, wenn Sie diese erreichen. Dies ist gegeben, wenn Sie z.B. eine gewisse Wachstumsrate erreicht oder eine bestimmte Anzahl an Produkten verkauft haben. Dieser Gehaltsbestandteil gibt Ihnen sehr großen Einfluss auf die Höhe Ihres variablen Gehaltes.

 

  1. Bonuszahlungen: Boni und Prämien wird oft die gleiche Bedeutung zugeschrieben. Boni unterscheiden sich jedoch vor allem dadurch von Prämien, dass sie nicht an den eigenen Erfolg im Unternehmen, sondern an die Leistung einer Abteilung oder der ganzen Firma gekoppelt sind.

 

  1. Zusatzleistungen: Unter Zusatzleistungen fällt neben Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auch ein Firmenwagen der privat genutzt werden darf. Zusatzleistungen erhöhen das Jahresgehalt meist deutlich und sollten bei der Berechnung nicht vergessen werden.

 

  1. Kostenübernahme: Wenn die Kosten eines Mitarbeiters verringert werden kann dies ebenfalls ein Gehaltsbestandteil sein. Kosten die für einen Kindergarten oder eine Kindertagesstätte anfallen könnten vom Arbeitgeber übernommen werden. Außerdem ist denkbar, dass die Telefon- oder Internetrechnung für Mitarbeiter im Home Office übernommen werden.

 

  1. Gesundheitsförderung: Kurse oder Mitgliedschaften, die von Ihrem Arbeitgeber gezahlt werden und dazu dienen die Gesundheit zu unterstützen können ebenfalls mit eingerechnet werden.

 

  1. Betriebliche Altersvorsorge: Darunter versteht man Geld das nicht mit dem aktuellen Gehalt ausgezahlt, sondern in eine Altersvorsorge für den Arbeitnehmer investiert wird.

 

  1. Sachbezüge: Hierunter fallen besonders technische Geräte, die für die private Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Dies können z.B. Handy oder Laptop sein.

Warum sollten sie Ihre Abfindung von Experten durchsetzen lassen?

Grundsätzlich ist es möglich sich selbst vor dem Arbeitsgericht zu vertreten und die Verhandlungen ohne externe Hilfe zu führen. Daten aus der Vergangenheit haben jedoch eindeutig gezeigt, dass in so einem Fall meist nicht die höchstmögliche Abfindung erzielt wird. In der Regel fallen Abfindungen höher aus, wenn Sie sich von einem Experten unterstützen lassen und Ihr Anliegen von einem Anwalt bei Gericht vorgetragen wird.

 

  1. Arbeitgeber werden von Spezialisten für Arbeitsrecht vor Gericht unterstützt. Deren Ziel ist es, so wenig Abfindung wie möglich zu zahlen. Gegen einen derartigen Experten wird eine Verhandlung für einen Laien sehr schwierig. Daher kann meist nicht die gewünschte Abfindung erzielt werden.

 

  1. Ein Experte der Ihnen bei Ihrer Kündigungsschutzklage beratend zur Seite steht weiß genau auf welche Details es in einer solchen Verhandlung ankommt. Oftmals ist eine Kündigungsschutzklage auf Abfindung aufgrund gewisser Umstände noch möglich obwohl eigentlich davon auszugehen ist, dass man keine Chance auf eine Abfindung hat. Diese besonderen Gegebenheiten zu erkennen ist einem spezialisierten Anwalt aufgrund jahrelanger Erfahrung auf genau diesem Gebiet möglich.

 

  1. Ein häufiges Problem bei der Durchsetzung einer Abfindung ist die Einhaltung von Form und Fristen. Dementsprechend muss eine Kündigungsschutzklage korrekt und vor allem innerhalb eines engen Zeitfensters eingereicht werden. Um hier keine unnötigen Fehler zu begehen und die Chance auf eine Abfindung zu verlieren ist die Beratung durch einen Anwalt stets zu empfehlen.

BEISPIELRECHNUNGEN:

Abfindung
Betriebszugehörigkeit in Jahren
Bruttogehalt pro Monat
7.500 €
5
3.000 €
15.000 €
10
3.000 €
22.500 €
15
3.000 €
30.000 €
20
3.000 €
Abfindung
Betriebszugehörigkeit in Jahren
Bruttogehalt pro Monat
10.000 €
5
4.000 €
20.000 €
10
4.000 €
30.000 €
15
4.000 €
40.000 €
20
4.000 €
Abfindung
Betriebszugehörigkeit in Jahren
Bruttogehalt pro Monat
12.500 €
5
5.000 €
25.000 €
10
5.000 €
37.500 €
15
5.000 €
50.000 €
20
5.000 €

Wann sollte auf eine Kündigung reagiert werden?

Generell sollten Sie so schnell wie möglich mit dem Abfindungsrechner die mögliche Höhe Ihrer Abfindung berechnen, da Sie nur 21 Tage Zeit haben eine Kündigungsschutzklage einzureichen.

Warum bei Aufhebungs- und Abwicklungsverträgen Vorsicht geboten ist?

Solche Angebote können zunächst gewinnbringend wirken, sind jedoch meist nicht so lukrativ wie zunächst vermutet. Hier sollte unbedingt ein Experte für Arbeitsrecht konsultiert werden, um zum einen eine Abfindungssumme zu verhandeln die Sie verdient haben und zum anderen eine Benachteiligung im Zusammenhang mit dem Arbeitslosengeld zu vermeiden.

Starke Partner kämpfen für Ihr Recht!

Unsere Partneranwälte von RT & Partner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH 

ACHTUNG

Wichtige Frist!

Sie haben nur drei Wochen nach Zugang der Kündigung Zeit, um Kündigungsschutzklage zu erheben. Danach können Sie auch gegen eine unrechtmäßige Kündigung nicht mehr vorgehen.

Lassen Sie sich jetzt kostenlos von uns beraten!